Nachhaltigkeitsorientierte Wettbewerbsverfahren

Die Entwicklung von Architekturkonzepten, die den umfassenden Kriterien des nachhaltigen Bauens entsprechen, beginnt mit der Grundlagenermittlung. Die Beeinflussbarkeit der Einzelaspekte nimmt bereits nach dem Vorentwurfsstadium deutlich ab. Zur Bewältigung komplexer Problemstellungen bedarf es somit einer profunden Auseinandersetzung in der frühen Planungsphase.

Auch wenn die geltenden „Richtlinien für Planungswettbewerbe“ (RPW 2008) insbesondere energieeffizientes und nachhaltiges Bauen als fachübergreifendes Thema betonen – und interdisziplinären Wettbewerben einen neuen Schwerpunkt einräumt – so sind ökologische oder nachhaltige Beurteilungskriterien bisher kaum wettbewerbsentscheidend. Derzeit wird Nachhaltigkeit meistens als additiver Zusatz von Planungsprozessen betrachtet. Daher bieten wir speziell auf nachhaltige Wettbewerbe ausgerichtete Wettbewerbsbetreuung an.

Die ee concept betätigt sich dabei seit Jahren im Themenfeld. Wichtige Grundlagen unserer täglichen Arbeit sind dabei:

Nachhaltigkeitsorientierte Architekturwettbewerbe
Kriterien und Indikatoren zur Integration von Nachhaltigkeitsanforderungen in Wettbewerbsverfahren sowie Empfehlungen und Werkzeuge für die praktische Durchführung. Dissertation
Matthias Fuchs
Darmstadt 2013
>> Dokumentation

SNAP
Systematik für Nachhaltigkeitsanforderungen in PlanungswettbewerbenJohanna Henrich, Matthias Fuchs, Franziska Hartmann, Christian Wagner, Martin Zeumer, Hansruedi Preisig
Darmstadt / Berlin 2013
>> Projektinformation

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Leistungen

Die von uns entwickelte Methodik gewährleistet die Berücksichtigung der relevanten Nachhaltigkeitskriterien bereits im Vorentwurf sowie die Einbindung aller Wettbewerbsbeteiligten.

Vorbereitung
  • Definition der Wettbewerbsaufgaben und –ziele
  • Auswahl der Wettbewerbsbeteiligten
  • Festlegung Wettbewerbsart und -verfahren
  • Kriterien für Bewerberauswahl bei nichtoffenen Wettbewerbsverfahren
  • Zusammenstellung der Grundlagen für die nachhaltigkeitsorientierte Auslobung

Auslobung
  • Nachhaltigkeitsrelevante Ergänzungen zur Auslobung
  • Teil A „Allgemeine Bedingungen“ und Teil B „Gegenstand des Wettbewerbes und Aufgabenstellung“
  • Erstellung der „Entwurfsgrundlage Nachhaltige Architektur“
  • Preisrichtervorbesprechung und Auslobungsfertigstellung

  • Rückfragen und Kolloquium
  • Beantwortung von Teilnehmerrückfragen
  • Kolloquium-Kurzvortrag zur Verdeutlichung der Nachhaltigkeitsanforderungen

Vorprüfung
  • Bestimmung der Prüfkriterien
  • Abstimmung aller Vorprüfer und Sachverständigen
  • Vorprüfung der Nachhaltigkeitsanforderungen
  • Erstellung Vorprüfbericht

Preisgericht
  • Bericht der Vorprüfung und Beratung der Jury
  • Unterstützung des Preisgerichtes bei der Berichtserstellung und Protokollierung

  • Abschluss des Wettbewerbs
  • Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit: Ausstellung, Veröffentlichung, Presseinformation