Neubau der Katholischen Propsteikirche St. Trinitatis
Gegenstand des Wettbewerbs war die Bauwerksplanung sowie die zugehörige Freianlagenplanung für den Neubau der Propsteikirche St. Trinitatis als katholische Zentralkirche in Leipzig einschließlich eines Pfarrzentrums mit Gemeinderäumen, Verwaltungsbereichen und Wohnungen. In besonderem Maße waren das liturgische und pastorale Konzept, die städtebaulichen Maßgaben an die Einordnung des Neubaus in das innerstädtische Umfeld, die Grundsätze des nachhaltigen Bauens sowie die Anforderungen an eine hohe Energieeffizienz zu berücksichtigen, um die höchstmögliche Architekturqualität, Gesamtwirtschaftlichkeit und Behaglichkeit mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen zu erzielen.
- Preis: schulz und schulz architekten gmbh, Leipzig
- Preis: Allmann Sattler Wappner Architekten, München
- Preis: meck architekten, München
Die ee concept gmbh begleitete von der Grundlagenermittlung, über die Auslobung und Vorprüfung bis zur Preisgerichtssitzung das gesamte Verfahren. Beim Wettbewerb verdeutlichten Balkendiagramme relevante Planungskennwerte unmittelbar die Positionierung jeder Arbeit verglichen mit dem Wettbewerbsdurchschnitt. Unter Bezugnahme auf diese Messgrößen enthielten Kurztexte zu 20 Nachhaltigkeitskriterien auch qualitative Merkmale.
Dem Preisträger gelang es, das gestalterische Repertoire mit den Nachhaltigkeitsanforderungen zu verknüpfen.
Auszug aus der schriftlichen Beurteilung des Preisgerichts: „[…] Das Konzept integriert in den komplexen Zusammenhängen von Funktion, Ästhetik und Städtebau umfassend die Kriterien des nachhaltigen Bauens und ist zudem flächeneffizient und ressourcensparend entwickelt. […]“